17. Februar 2021 13:00 Uhr

Lohnen Bonds noch für Anleger?

Guido Barthels - Senior Portfolio Manager 
TBF Global Asset Management GmbH

 
Die Auswüchse der „Modern Money Theory“ sowie die durch Notenbankkäufe künstlich herabgesetzten Marktzinsen entlang der Renditestrukturkurven, haben weltweit dazu geführt, dass Inflations- und Ausfallrisiken seit geraumer Zeit falsch bepreist werden. Gegenwärtig weisen festverzinsliche Wertpapiere weltweit im Wert von mehr als 17 Billionen US-Dollar eine negative Rendite auf!

Für den Euroraum bedeutet dies, dass beispielsweise im Segment der Staatsanleihen nur noch 1,5 Prozent der Titel eine positive Rendite haben. Bei den Unternehmensanleihen sind es immerhin 9 Prozent, die noch über Null rentieren. Und dabei reden wir von Nominalrenditen, also dem Ertrag vor Inflationsverlusten! Es bleiben damit für die Investoren wohl nur noch die sogenannten „High-Yield-Anleihen“ übrig. Anlagen in extrem langlaufenden Festverzinslichen erscheinen momentan dagegen wenig sinnvoll. Schließlich befinden wir uns in einem Umfeld mit deutlich steigenden Inflationserwartungen und einem dadurch stark wachsenden Zinsänderungsrisiko.

„High-Yield-Anleihen“ gelten gemeinhin als hochriskant und damit zweite Wahl. Man könnte es aber auch so sehen: Es sind nur dem Namen nach Anleihen. Stark eingeschränkte Liquidierbarkeit, speziell in angespannten Marktphasen, lässt diese Anlageform eher Krediten gleichen. Finanzielle Laien sollten die Einzelanlage eher meiden, da etwaige Risiken für diese Anlegergruppe nur schwierig beherrschbar sind. Wenn man allerdings die Emittenten, analog zu Aktien, professionell analysiert und die so gewonnenen Erkenntnisse mit denen eines erfahrenen Rentenmanagers verknüpft, dann kann daraus ein „Schuh“ werden.

Diesen „Schuh“ gibt es bereits in bewährter Form. Es ist der Investmentfonds TBF GLOBAL INCOME WKN 978199. Bereits seit mehr als 20 Jahren kombiniert er erfolgreich das Know-how aus Aktienanalyse und Rentenfondsmanagement. Und, das wird die auf laufende Erträge fokussierten Anleger freuen: Der Fonds schüttet auch in diesem Februar, nun bereits das 16. Jahr in Folge, einen konstanten Betrag pro Anteilsschein aus.

Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass der in Kooperation mit Donner & Reuschel betriebene Fonds das FNG-Siegel trägt und daher vom Fondsmanagement rigide ESG-Kriterien zu beachten sind. Interessierte Investoren können ihn auch über die Börse Hamburg erwerben.

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Sabrina Otto

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