20. Januar 2021 13:00 Uhr

Totgesagte leben länger

Klaus Spöri - Senior-Portfoliomanager Renten
StarCapital AG

 
Die Notenbanken werden ihre extrem lockere Geldpolitik wohl noch länger beibehalten. Schlechte Zeiten für klassische Staatsanleihen, denn damit bleiben die Renditeaussichten sowohl in Europa als auch in den USA weiterhin bescheiden. Ist das nun der Tod für Rentenanlagen? „Nein“, sagen die Experten von StarCapital. Letztendlich bietet der Rentenmarkt noch jede Menge attraktiver Chancen.
 
Attraktiv sind hierbei vor allem Unternehmensanleihen. Neben der Tatsache, dass deren Renditeentwicklung nicht so stark durch die Zentralbanken manipuliert ist wie die der Staatsanleihen, spricht für dieses Anlagesegment vor allem eines: Im Vergleich zu Staatsanleihen findet man hier deutlich mehr Marktineffizienzen und Fehlbewertungen. Neben der Referenzverzinsung für die entsprechende Restlaufzeit, hierzu gehört der 5-jährige Swapsatz, spielt auch die Höhe der Risikoprämie, der Credit Spread, eine wichtige Rolle bei der Bewertung der Unternehmensanleihe. Wenn ein Unternehmen beispielsweise überraschend schlechte Quartalszahlen veröffentlicht hat, führt dies in einigen Fällen dazu, dass die Risikoprämie des Unternehmens am Markt stark ansteigt und der Kurs der Unternehmensanleihe fällt. Dies muss aber nicht zwingend bedeuten, dass es durch eine Insolvenz gefährdet ist. Sind die Zahlen ansonsten solide, kann am Ende der Laufzeit weiterhin mit der vollen Tilgung gerechnet werden. Diese vorübergehende Unterbewertung sollte auch in 2021 zu einem enormen Aufholpotenzial mit entsprechenden Kurschancen führen.
 
Genau an dieser Stelle setzt das Management des internationalen Rentenfonds StarCapital Bondvalue UI DE0009781872 an. Im Anlagefokus dieses in Kooperation mit Donner & Reuschel betriebenen Sondervermögens stehen insbesondere Unternehmensanleihen. Aber auch opportunistisch erworbene Staatsanleihen sowie Covered Bonds gehören zu den Zielinvestments, die allesamt attraktive Gesamterträge bei vergleichsweise geringer Volatilität erbringen sollen. Die Laufzeiten- und Bonitätsstruktur der investierten Anleihen passt das Management aktiv an die jeweilige Situation der Kapitalmärkte an. Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass ein solides ESG-Rating den Auswahlprozess der Anleihen abrundet.
 
Aktuell beträgt das durchschnittliche Anleihen-Rating „A-“, was die gute Bonität der ausgewählten Anleihen widerspiegelt. Mit dieser Strategie konnte der Fonds, der auch an den Börsen Hamburg und Hannover gelistet ist, das von der Coronakrise geschüttelte Kalenderjahr 2020 mit dem erfreulichen Plus von 1,6 Prozent abschließen.

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Sabrina Otto

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