18. November 2020 13:00 Uhr

De-Globalisierung birgt Chancen!

Frank Rothauge - Geschäftsführer
AHP Capital Management GmbH

In den letzten drei Jahrzehnten war die Globalisierung ein beherrschender Megatrend, der Anlegern hohe Gewinne gebracht hat. Freier Welthandel und ungehinderter Zugang zu Märkten ermöglichte globalen Wachstumsunternehmen wie Apple, Google, Microsoft oder SAP eine fast unheimliche Wertschöpfung. Damit kannten deren Aktienkurse auch nur eine Richtung - nach oben! Lässt sich diese Entwicklung fortschreiben?
 
Wir halten dies für wenig wahrscheinlich. So haben insbesondere die Präsidentschaft Donald Trumps sowie die immer stärkere Rivalität zwischen den USA und China den Globalisierungs-Trend inzwischen gestoppt. Google wurde es nicht erlaubt, auf dem chinesischen Festland tätig zu werden und die US Administration wird nicht müde, ihre Verbündeten vor Gefahren durch Huawei Produkte zu warnen.
 
Dies sind die Vorboten einer neuen Welt, eines neuen Megatrends, der De-Globalisierung! Daran wird auch der Wahlsieg von Joe Biden in den USA nicht viel ändern. Die sich verstärkende Rivalität zwischen China und den USA bleibt ein Faktum, das das 21. Jahrhundert bestimmen wird. Hinzu kommt, dass die US-Demokraten sich in der Vergangenheit nicht immer als Freunde des freien Welthandels gezeigt haben. Es könnte also gut sein, dass die erfolgreichste Anlagestrategie des letzten Jahrzehnts - „Kaufe globale Wachstumsunternehmen“ - im gegenwärtigen Jahrzehnt nicht mehr so zieht. Gerade datendominierte Geschäftsmodelle könnten betroffen sein. China und die USA zwingen sich schon gegenseitig zur Lokalisierung von Daten. Was, wenn auch andere Regionen wie Indien oder Europa Firmen wie Microsoft, Amazon oder Google verpflichten, ihre Cloudservices abzuspalten? Das wäre ein Desaster für deren Aktionäre.
 
Zugegeben, solche etwaigen Risiken liegen in der Zukunft. Aber dennoch sollten sich Anleger schon jetzt mit Alternativen beschäftigen. Aus unserer Sicht ist dies eine „Local Hero-Strategie“. Hierbei konzentrieren wir uns u.a. auf kleinere, lokale Technologieunternehmen, die sich im Rahmen eines großen Technologietrends, wie Digitalisierung oder Cloud, bewegen. In der gegenwärtig noch stark globalisierten Welt ist allerdings strikt darauf zu achten, dass diese Unternehmen ihre eigenen Nischen besetzen, die von den globalen Riesen nicht so leicht anzugreifen sind. Hierzu zählen Titel wie die Software AG, die mit ihrer IoT-Software sogar globale Chancen hat, oder die JDC Group AG, ein Unternehmen, das große Chancen besitzt, in Deutschland eine Hauptrolle bei der Digitalisierung des Versicherungsvertriebs zu spielen.
 
Wer, so wie wir, von einer antizyklischen „Local Hero-Strategie“ überzeugt ist, der wird beim Aristoteles Fonds WKN: A1111G fündig. Dieser, in Kooperation mit Donner & Reuschel sowie Hansainvest betriebene Fonds, wird bei seinen Dispositionen von der AHP Capital Management GmbH beraten und ist an der Börse Hamburg gelistet.

Kontakt

Ansprechpartner

Sabrina Otto

Newsletter
Tel: +49 (0)511 - 12 35 64 - 0
newsletter@boersenag.de
Nutzen Sie für Ihre Suche die aktivierbaren Filtermodule. Sie haben auch ohne die Eingabe eines Suchwortes/ISIN/WKN die Möglichkeit, die Ergebnisse mit Hilfe der anderen Filtermodule einzugrenzen. Die Ergebnisliste aktualisiert sich automatisch 3 Sekunden nach der letzten Änderung oder durch Klick auf den "Suche starten" Button.

Suchwort/ISIN/WKN

Wertpapiergruppe

Fondsart

Art

Branche

Emissionswährung

Land

Indexzugehörigkeit

KVG

Anleihenemittent

Ausgabeaufschlag

0% +20%

Zinssatz

0% +20%

Rendite

0% +20%

Vortagesdifferenz

-20% +20%

Volatilität 1 Jahr

-20% +20%

Volatilität 3 Jahre

-20% +20%

Volatilität 5 Jahre

-20% +20%

Performance 1 Jahr

-20% +20%

Performance 3 Jahre

-20% +20%

Performance 5 Jahre

-20% +20%