30. September 2020 13:00 Uhr

Deutscher Mittelstand gut aufgestellt

Thomas Scholz - Filialdirektor und Leiter WP-Beratung
Hannoversche Volksbank eG


Der weitaus größte Teil der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland war und ist hinsichtlich ihrer Geschäftsmodelle, der Wettbewerbssituation und der Unternehmensliquidität gut aufgestellt, um mithilfe von Fiskal- und Geldpolitik die Folgen des Wirtschaftseinbruchs überstehen zu können.

So ist in dem 130 Milliarden Euro schweren Hilfspaket der Bundesregierung das sogenannte Zukunftspaket von 50 Milliarden Euro enthalten, das der Förderung zukunftsweisender Technologien in Deutschland dient. Für Mittelständler ist es so bedeutend, weil mit ihm der unmittelbare Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie mit der Hebung von langfristigem Wachstumspotenzial verbunden wird.

Denn es gilt zu verhindern, dass eigentlich solide Unternehmen krisenbedingt in existenzbedrohende Schwierigkeiten geraten. Viele mittelständische Unternehmen in Deutschland sind in Bezug auf ihre Geschäftsmodelle gut genug aufgestellt, um die Krise zu überstehen. Zudem hat ein Großteil von ihnen die vergangenen Jahre genutzt, um die Eigenkapitalquoten kontinuierlich auszubauen. Von diesem Polster zehren die Unternehmen jetzt und können damit die aktuellen Liquiditätsengpässe überbrücken.

Darüber hinaus exportieren die deutschen Mittelständler in erster Linie hochwertige Kapitalgüter, die im internationalen Wettbewerb nicht so leicht ersetzbar sind. Die Europäische Union (EU) ist einer der wichtigsten Absatzmärkte, was vorteilhaft ist vor dem Hintergrund, dass die Globalisierung wegen der Erfahrungen der Krise stärker hinterfragt wird. Für mehr Zuversicht sorgt auch der jüngst beschlossene europäische Wiederaufbauplan, der die EU-Länder und damit auch die gesamtwirtschaftliche Nachfrage unterstützt. Daneben kommt den deutschen Unternehmen die aktuelle Erholung Chinas zugute, zum Beispiel als äußerst relevanter Absatzmarkt für den Automobilsektor.

Die Dauer der Pandemie bleibt allerdings weiterhin ein Unsicherheitsfaktor. Union Investment, der Fondspartner der Hannoverschen Volksbank, geht davon aus, dass sich die Absatzmärkte mittelfristig erholen werden, auch wenn die Wirtschaftsaktivität frühestens im Jahr 2022 wieder das Vorkrisenniveau erreichen dürfte.

Für Anleger bieten sich in diesem Umfeld Chancen bei europäischen Nebenwerteaktien, also kleineren Unternehmen aus dem Mid-, Small- und Micro-Cap-Bereich, zum Beispiel über aktiv gemanagte Investmentfonds. Die Hannoversche Volksbank informiert dazu gerne in einem persönlichen Gespräch über Chancen und Risiken einer solchen Geldanlage.

Kontakt

Ansprechpartner

Sabrina Otto

Newsletter
Tel: +49 (0)511 - 12 35 64 - 0
newsletter@boersenag.de
Nutzen Sie für Ihre Suche die aktivierbaren Filtermodule. Sie haben auch ohne die Eingabe eines Suchwortes/ISIN/WKN die Möglichkeit, die Ergebnisse mit Hilfe der anderen Filtermodule einzugrenzen. Die Ergebnisliste aktualisiert sich automatisch 3 Sekunden nach der letzten Änderung oder durch Klick auf den "Suche starten" Button.

Suchwort/ISIN/WKN

Wertpapiergruppe

Fondsart

Art

Branche

Emissionswährung

Land

Indexzugehörigkeit

KVG

Anleihenemittent

Ausgabeaufschlag

0% +20%

Zinssatz

0% +20%

Rendite

0% +20%

Vortagesdifferenz

-20% +20%

Volatilität 1 Jahr

-20% +20%

Volatilität 3 Jahre

-20% +20%

Volatilität 5 Jahre

-20% +20%

Performance 1 Jahr

-20% +20%

Performance 3 Jahre

-20% +20%

Performance 5 Jahre

-20% +20%