02. September 2020 13:00 Uhr

Blick in die Zukunft

Joachim Brandmaier - Börsenpraktiker 
Stuttgarter Aktienbrief „Börse Aktuell“

Ich möchte Sie gerne zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen. Versuchen wir doch mal, uns gemeinsam zehn Jahre in die Zukunft zu versetzen. 2030: Wie könnte da die Welt um uns herum aussehen?

Vermutlich wird nun jeder ganz andere Bilder vor Augen haben. Ich zum Beispiel sehe mich als Rentner mit meinem Hund durch den Wald spazieren, meine Börsentexte schreibe ich anschließend auf meiner Terrasse. Rund um den Globus tummeln sich dann vermutlich 800 Millionen mehr Menschen als heute und erfreuen sich an technologischen Fortschritten, die jetzt noch niemand auf dem Radar hat. Und was ist mit Corona? Das kleine gemeine Virus wird vermutlich nicht mehr relevant sein, eher nur noch eine Randnotiz in den Geschichtsbüchern. Zumindest war es bislang immer so, dass auch nach der dunkelsten Nacht irgendwann die Sonne aufging. Bezeugen können das vergangene Krisen, Krankheiten, Weltkriege, Naturkatastrophen und andere Unglücke.

Und wie wird es uns Menschen gehen? Ich glaube nicht, dass wir uns wegen der momentanen Pandemie grundsätzlich ändern werden. Wenn Reisen, Konzerte und andere Formen des Genusses wieder uneingeschränkt möglich sind, dann werden wir das auch wieder tun. Wahrscheinlich wird die Welt in zehn Jahren im Grunde also gar nicht viel anders aussehen als heute. Und wer weiß, vielleicht hinterlässt uns das Virus sogar etwas Positives? Gut möglich, dass die Menschen künftig stärker auf Hygiene achten, gründlicher Hände waschen und automatisch Mundschutz tragen, wenn wieder eine Grippewelle wütet. Oder dass wir genauer hinschauen bei Hilfsbedürftigen in der Nachbarschaft. Vielleicht werden auch mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten - und damit Umwelt und Nerven schonen.

Als Börsianer müssen wir uns natürlich auch die Frage stellen: Wie steht‘s wohl um Wirtschaft und Aktienmärkte in zehn Jahren? Einige Firmen wird es dann nicht mehr geben, weil sie die aktuellen Herausforderungen nicht überstanden haben. Aber das war in vergangenen Krisen auch nicht anders. Wenn wir uns zehn Jahre in die Zukunft versetzen, so werden es vermutlich auch dann die Global Player sein, die erfolgreich wirtschaften und wachsen. Konzerne wie Nestlé, Microsoft, McDonald’s, Nike und BASF. Möglich, dass bis dahin auch mal ein Unternehmen vom Erfolgskurs abkommt, genau das ist aber der Grund, weshalb ich gebetsmühlenartig eine breite Depotstreuung empfehle. Mit einer guten Mischung aus starken Aktien wird man auch künftig profitieren.

Also, lassen Sie uns optimistisch nach vorn blicken und bei unseren Investitionen auf zukunftsträchtige Unternehmen setzen, die gestärkt aus der Krise hervorgehen und mit hoher Wahrscheinlichkeit in zehn Jahren deutlich wertvoller sind als heute.

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