Die Skontroführer an der Börse Hamburg und der Börse Hannover so wie der Market Maker an der Lang & Schwarz Exchange sind in allen Marktsegmenten b.a.w. von den Ausführungsgarantien befreit.
12. Februar 2020 13:00 Uhr

Weltretter Nachhaltigkeitsfonds?

Stefan Fritz - Spezialist Investmentfonds
GLS Bank

Man kann sich nur die Augen reiben: Plötzlich stellt sich fast jeder Fondsanbieter als Vorreiter, ja sogar als Pionier der Nachhaltigkeit dar. Angesichts bunter Broschüren mit SDG-Piktogrammen und rührenden Bildern von Eisbären können Anleger schnell einmal die Übersicht verlieren, mit welchem Fonds genau sie "die Welt retten" können. Aber welcher Initiator meint es tatsächlich ernst? Hier heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren, und sich zwei einfache Fragen zu stellen:

Warum legt ein Anbieter einen Investmentfonds auf?
Rendite, gesetzlicher Druck, ein positiver gesellschaftlicher Beitrag - die Gründe für die Auflage von Nachhaltigkeitsfonds sind vielfältig. Wenn Nachhaltigkeit für Sie als Anleger an erster Stelle steht, schauen Sie, ob Ihr Geld auch dorthin fließt, wo es am stärksten gebraucht wird. An erster Stelle sollte für den Anbieter daher nicht die Zugehörigkeit zu gängigen Börsenindizes stehen - also kein „Best-in-Class“ - sondern die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit von Geschäftsmodellen der Zielunternehmen. Investiert er beispielsweise auch in die Produzenten von Paranüssen, deren Anbau den Regenwald schützt oder auch in kleine Solarparkbetreiber, die eine bürgernahe Energiewende vorantreiben?

Wie streng ist der Investmentansatz?
Gewissenhafte und seriöse Anbieter gehen transparent mit ihrem Nachhaltigkeitsansatz um. Prüfen Sie doch einfach, ob die Anlagekriterien online verfügbar sind und ob Ausschlusskriterien für Waffen, Kohle, Gentechnik, usw. ohne großzügige Umsatztoleranzen gelten. Fragen Sie sich kritisch, worin der Fonds genau investiert: Handelt es sich tatsächlich um erneuerbare Energien, Gesundheit oder nachhaltige Mobilität?

Die Bewertung von Nachhaltigkeit ist zudem komplex. Wer es ernst meint, beschäftigt hoch spezialisierte hauseigene Analysten und zieht ergänzend die Kompetenz externer Experten zu Rate. Darüber hinaus ist greifbare Transparenz das oberste Gebot. Statt abstrakter Scoringnoten sollte die Nachhaltigkeit jedes investierten Titels detailliert vorgestellt werden.

Um auf die im Titel aufgeworfene Frage zurückzukommen: Natürlich werden wir mit Investmentfonds nicht unmittelbar die Welt retten. Aber wer eine glaubwürdige nachhaltige Aktienanlage sucht, sollte sich mit dem GLS Bank Aktienfonds unbedingt befassen. Investmentprozess, Anlagekriterien und allokierte Titel sind transparent auf der GLS Bank-Website nachvollziehbar. Der an der Börse Hamburg gelistete sowie sparplanfähige Fonds investiert langfristig in Aktien aus Zukunftsmärkten. Er ist ein Unikat mit der klaren Mission „Wirkungsstark statt Best-in-Class“.

Der Autor Stefan Fritz ist Spezialist Investmentfonds bei der sozial-ökologischen GLS Bank.

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