Börse Hamburg: Anleger bevorzugen Fonds, die sich langfristig bewährt haben

Hamburg, 9. Juli 2010

Im Juni konnte sich der Fondshandel an der Börse Hamburg behaupten. Vor allem der Handel bei offenen Immobilienfonds zog im vergangenen Monat, verglichen mit Mai, wieder an − sie stellten sechs der zehn umsatzstärksten Fonds. Spitzenreiter war der CS EUROREAL (WKN: 980500) mit knapp 22 Mio. Euro Umsatz. „Statt „sell in may and go away“ konnte man in diesem Jahr bei einigen offenen Immobilienfonds eher von „buy in may and stay“ sprechen. Anleger sahen offenbar eine gute Gelegenheit um entsprechende Fondsanteile zu erwerben“, erklärt Niklas Breckling, Makler bei der Schnigge Wertpapierhandelsbank AG.


Unter den Top 10 nach Umsatz befanden sich auch der Mischfonds Carmignac
Patrimoine FCP (WKN: A0DPW0), der Aktienfonds Carmignac Investissement
FCP (WKN: A0DP5W) und der Schwellenländer-Rentenfonds ZZ2 (WKN:
987239). Die Anleger setzten damit auf Fonds, die sich langfristig bewährt
haben. So stieg etwa der Wert des ZZ2 in den letzten zehn Jahren um mehr als
1.200 Prozent.


Schwellenländer-Fonds verzeichnen deutliche Gewinne

Dass Anleger mit Schwellenländer-Fonds Gewinne erzielen können, zeigte auch
der Juni. Sie gehörten im vergangenen Monat zu den Fonds mit der besten
Wertentwicklung. „Anleger erhoffen sich von den Schwellenländern hohe
Renditechancen, da hier Bodenschätze schlummern und diese Länder somit die
großen Gewinner der zukünftigen Erholung der Wirtschaft sein werden“, erklärt
Breckling. Aber nicht nur Fonds, die in ferne Länder investieren, auch
Deutschland- und Europa-Fonds steigerten im Juni ihren Wert. Gerade in
Deutschland sprechen die Konjunkturdaten dafür, dass der Aufschwung anhält.

Depot fit für den Urlaub machen

In den nächsten Wochen ist es aber durchaus möglich, dass sich die guten
Aussichten nicht an der Börse widerspiegeln werden. „In der Urlaubszeit könnten die Umsätze an den Börsen schwächer werden. Sollten uns zusätzlich schlechte
Nachrichten erreichen, ist mit einer hohen Volatilität zu rechnen“, prognostiziert
Breckling. Anleger können sich beim Fondshandel an der Börse Hamburg jedoch
gegen einen möglichen Kursrückgang auch in den Sommermonaten absichern.
Denn sinkt beispielsweise der Kurs auf einen Wert, den der Anleger zuvor mit
einem Stop-Loss festgelegt hat, löst eine solche Order automatisch einen
Verkauf aus.

AKTIONS-FONDS im Juli

In der Urlaubszeit können an der Börse Hamburg im Juli zwei Fonds besonders
günstig handeln. Mit dem neu aufgelegten Garantiefonds DWS
SachwertStrategie Protekt Plus (WKN: DWS0WJ) können Anleger mit nur einem
Produkt in verschiedene Sachwerte wie Aktien, inflationsindexierte Anleihen,
Immobilien und Rohstoffe investieren. Dieser Fonds ist im Juli mit einem Spread
von max. 0,5 Prozent handelbar. Der Allianz RCM Deep Value Europe (WKN:
847954) investiert in europäische Aktien, die unterbewertet scheinen, um so
langfristig Kapitalwachstum zu erzielen. Der Spread dieses Fonds ist im Juli auf
max. 0,25 Prozent begrenzt.

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen,
aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich
zwischen 9 Uhr und 20 Uhr über 3.700 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu
aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die
individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen
Wertpapiergeschäften – über die Haus- oder Online-Bank. Als Börsen- bzw.
Handelsplatz ist lediglich Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die
Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, dies
beinhaltet auch Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel vollzieht sich unter
Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg.


Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht
ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische
Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

 

 
 
 

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