27. März 2019 13:00 Uhr

Die besten Investmentideen konzentriert

Thomas Scholz - Filialdirektor und Leiter WP-Beratung
Hannoversche Volksbank eG

 
Auch in schwächeren Börsenphasen gibt es immer wieder einzelne Unternehmen, die sich dem negativen Trend entziehen können. Diese auszusuchen ist die Aufgabe der sogenannten Stock-Picker. Das sind Aktieninvestoren, die sich auf die passgenaue Einzeltitelauswahl und die fundierte Unternehmensanalyse spezialisiert haben, um aus einer großen Menge von Investitionsmöglichkeiten die besten Papiere herauszusuchen. Das bewährt sich besonders in herausfordernden Zeiten.

Stock-Picker fokussieren sich auf eine überschaubare Zahl von Unternehmen, die sie dann genauestens analysieren. Solche Fähigkeiten kommen besonders dann zum Tragen, wenn der Wind an den Aktienmärkten rauer wird. Und gerade dann kann ein konzentriertes Portfolio mit sorgfältig ausgesuchten Einzeltiteln für Anleger von großem Wert sein. Von zentraler Bedeutung bei der Auswahl der Wertpapiere sind die Qualität des Geschäftsmodells sowie die Fähigkeiten des Managements und die Bewertung. In der Regel suchen versierte Stock-Picker unterbewertete Aktien, also Wertpapiere, die günstiger sind als die ähnlicher Unternehmen der gleichen Branche. Dann analysieren sie die Unternehmen, um einen Auslöser zu finden, der den Kurs steigen lässt und die Unterbewertung auflöst. Das kann beispielsweise ein beschleunigter Umsatz aufgrund einer Produktinnovation, ein Managementwechsel oder eine Veränderung im Geschäftsfeld sein, die die Investoren überzeugen. Sind diese Kriterien erfüllt, stehen die Chancen gut, dass diese Aktien sich besser als der Gesamtmarkt entwickeln.

Zudem sind wissenschaftlichen Studien zufolge nicht viele Hundert Einzeltitel nötig, um ein Aktienportfolio ausreichend zu streuen. Stattdessen ist ein Fonds bereits gut aufgestellt, wenn er mehr als 45 Unternehmen enthält. Das Risiko im Vergleich zum Einzeltitelinvestment ist dann um rund 85 Prozent reduziert. Wer 100 verschiedene Aktien hält, erreicht 89 Prozent.

Im gegenwärtigen Umfeld an den Kapitalmärkten kann es also für Anleger eine gute Strategie sein, aus der Vielzahl von börsennotierten Unternehmen die Perlen herauszupicken. Dafür gibt es zum Beispiel auch Fonds, die sich weltweit ganz gezielt auf wenige Favoriten konzentrieren. Die Manager solcher Fonds verfügen dabei oftmals über hohe Freiheitsgrade und können ihre Investmentideen gezielt umsetzen. Solche Geldanlagen sind jedoch vor allem für erfahrene und langfristig orientierte Anleger geeignet, die zudem einen Anlagehorizont von mindestens sieben Jahren mitbringen.
 

Bildunterschrift für Grafik:
Konzentrierte Portfolios ausreichend diversifiziert     

Ein diversifiziertes Portfolio muss nicht sehr groß sein. Und gerade im schwierigen Kapitalmarktumfeld ist ein Fonds, der sich auf wenige aussichtsreiche Aktien konzentriert, besonders wertvoll.

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