24. Oktober 2018 13:00 Uhr

Aktives Management in volatilen Märkten!

Marco Jansen - Vermögensverwalter
Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH


Passiver Index-ETF oder aktives Fondsmanagement – diese Frage stellen sich immer mehr Anleger. Das Thema beinhaltet viel mehr Brisanz als nur die Kostendiskussion, denn gerade in Zeiten stark schwankender Börsen machen sich die Unterschiede in den unterschiedlichen Anlagephilosophien besonders bemerkbar.

Die Branche der Index-ETF hat in den letzten Jahren mit dem enormen Zufluss an Kundengeldern einen riesigen Boom erfahren. Treiber waren nicht nur die niedrigen Kostenquoten sondern vor allem die konstant guten Anlageergebnisse als Resultat stetig steigender Börsen. Es gibt mittlerweile fast kein Thema, das nicht durch einen passiven Indexansatz dargestellt wird. Bei einem Indexinvestment in Aktien nimmt jedoch der Anleger billigend in Kauf, dass hierbei auch Titel angeschafft werden, die bei einer Einzelselektion auf Grund ihrer schlechten Qualität bzw. Überbewertung wohl eher außen vor bleiben würden. Auch die Titelgewichtung in Indices kann man unter Risikoaspekten kritisch sehen. Nehmen Sie den Deutschen Aktienindex DAX: Wer einen entsprechenden ETF kauft, hat knapp 30 Prozent seines Kapitals in nur drei Werten angelegt – SAP, Siemens und Allianz. Vernünftig wäre, kleinteiliger zu investieren. Ein weiteres Problem von Indexlösungen ist das Fehlen von Kassepositionen. Was sich in guten Zeiten noch sehr positiv darstellt, bringt in schwächeren Börsenphasen naturgemäß deutliche Nachteile.

Aktiv gemanagte Fonds, wie unser in Kooperation mit dem Berenberg Vermögensverwalter Office aufgelegter und an der Börse Hamburg gehandelter „Oberbanscheidt Global Flexibel UI“ WKN: A1T75R, können bei sich andeutenden Marktkorrekturen strategische Liquidität aufbauen, um nur möglichst gering an etwaigen Kapitalmarktverlusten teilzuhaben. Der qualitativ hochwertige und auf Risikoreduktion ausgelegte Investmentprozeß führt zu einer weiteren Verminderung von Risiken. Im Gegensatz zu passiven Indexinvestments können wir als aktiver Fondsmanager bei Schwächephasen variabel reagieren und etwaige höhere Fondskosten mehr als rechtfertigen.

Wegen veränderter Rahmenbedingungen dürften die nächsten Monate und Jahre an den Kapitalmärkten deutlich anspruchsvoller werden, als in der Vergangenheit. Anlegern ist daher angeraten, nicht dem Sirenenklang einer möglichen Kostenersparnis passiver Produkte zu erliegen – aktives Management ist vielmehr das Gebot der Stunde!

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