17. Januar 2018 13:00 Uhr

Income-Strategie: Erträge statt Nullzins

Andreas Schubert - Executive Director
Amundi Asset Management


Die Kapitalanlage stellt aktuell viele Herausforderungen, gerade an private Investoren: Historisch niedrige Zinsen für viele Anleihearten, deutliche Kursschwankungen und ein vergleichsweise hohes Einstiegsniveau bei Aktien, inflationsbedingter Kaufkraftverlust sowie geopolitische Krisen lassen viele Anleger „passiv“ in wenig ertragreichen Anlageformen wie dem Sparbuch verharren. Doch Income-Fonds haben das Ziel, Chancen und Risiken an den Märkten auszubalancieren und bieten so die Möglichkeit diese defensive Haltung zu überwinden.

Viele Investoren in Deutschland verwalten ihr Geld eher, als dass sie es mit der Aussicht auf Rendite anlegen. Denn immer noch sind die liebsten „Anlageformen“ hierzulande Sparbuch, Girokonto und Festgeld: Im aktuellen Niedrigzinsumfeld und mit Blick auf die leicht anziehende Inflation bleibt da unter dem Strich oftmals wenig bis nichts Zählbares übrig. Manch Anleger muss sogar sogenannte „negative Realzinsen“ – also einen Kaufkraftverlust seines Vermögens – hinnehmen.

Die Mischung macht`s!

Wer also aufhören will, sein Geld nur zu verwalten und stattdessen gezielt anlegen möchte, der braucht eine Alternative zu althergebrachten Anlagestrategien: Sogenannte Income-Fonds, also Investmentlösungen, die auf regelmäßige Erträge setzen sowie Rendite und Sicherheit ausbalancieren wollen, können diese Alternative sein. Denn solche Ertragsstrategien verteilen das eingesetzte Kapital auf ein breites Spektrum an Einzeltiteln innerhalb eines Anlagesegments, beispielweise europäische Aktien oder über Anlageklassen hinweg: Etwa Anleihen, Aktien oder Liquidität sowie rohstoffbezogene Investments – beispielsweise Gold zur Absicherung gegen unvorhersehbare Marktverwerfungen.

Dividenden & Co. als Ertragsquelle

Dabei achten Income-Manager strikt darauf, dass die Positionen des Portfolios neben attraktivem Zins-, Kurs- und Wachstumspotential auch regelmäßige Erträge bieten – z.B. über Dividendenzahlungen bei Unternehmenstiteln oder laufende Zinszahlungen aus Anleihe-Kupons. So können Anleger die Chance auf möglichst stabile und kontinuierliche Ausschüttungen nutzen und damit ein höheres Renditeziel verfolgen, als es niedrig verzinste Sparformen aktuell bieten – eine Lösung, die sich vor allem für langfristig orientierte Investoren empfiehlt, die z.B. ein Kursverlustrisiko bei Aktien sowie Währungs- oder Ausfallrisiken von Anleihen in Kauf nehmen. Die dynamische Anpassung des Portfolios an sich ändernde Märkte erledigen dann Income-Profis, die auf Risikovermeidung achten und trotz Niedrigzins Renditen anstreben, die der Bedeutung des Wortes „Kapitalanlage“ auch gerecht werden können.

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